Heißes Thema: Gassi in der Sommerhitze

Kein Thema hat auf unserer Facebookseite so hohe Wellen geschlagen wie unsere Warnung: Vermeidet lange Gassirunden mit eurem Hund auf heißem Asphalt in der Sommerhitze. Schmerzhafte Pfotenverbrennungen können die Folge sein.

Schon bei nur 25 Grad Lufttemperaturen kann sich der Boden auf mehr als 60 Grad aufheizen. Bei langen Hunderunden zu Fuß oder erst recht am Fahrrad hat das für den Hund Schmerzen und Verbrennungen der empfindlichen Ballen zur Folge. Wir empfehlen auch hier den Selbstversuch „Barfuss-Test“! Übrigens: Spaziergänge am frühen Morgen oder späteren Abend im schattigen Wald am Bach entlang sind für Mensch und Hunde gesünder!

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Blutspender auf vier Pfoten gesucht

news 201806 blutspenderhunde fadia
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news 201806 blutspenderhunde nash
Von links nach rechts: Dr. Kristina Loth mit Blutspenderin Fadia und Besitzerin Kerstin Sasse. Blutspenderin Skrållan im Wartezimmer. Schäferhund Nash hat auch schon drei Mal Blut gespendet.

Blutspenden können Leben retten. Das gilt nicht nur für Menschen, sondern auch für Hunde. Nach Unfällen, schweren Operationen mit hohem Blutverlust, können auch Hunde auf Fremdblut angewiesen sein. Und es kann jeden Hund treffen…
Blut spenden können alle gesunden erwachsenen Hund, die mehr als 20 Kilo wiegen. Die Tiere sollten nicht älter als neun Jahre sein, Hunde, die aus dem Ausland kommen, müssen wir leider wegen der medizinischen Restrisiken ausschließen.
Da es keine Blutbanken für Hunde gibt, führt unsere Klinik eine eigene Kartei und ruft im Notfall die Menschen unserer Spenderhunde an. Je mehr Hunde in unserer Datei sind, umso größer die Chance für die Patienten, die Hilfe brauchen.

Selbstverständlich sind alle Spenderhunde von uns gründlich untersucht worden, dazu gehört auch eine Blutuntersuchung - für den Halter kostenlos. Ein Säckchen Futter gibt es als "Dankeschön".
Wenn auch euer Hund „Blutspender“ werden soll, schreibt eine Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hundemalaria in OWL: Schützt eure Tiere

Dieses "Blutbild" hatten wir so nicht erwartet. Es zeigt Babesien (Kreis) in roten Blutkörperchen eines Hundes, der an der so genannten Hundemalaria erkrankt ist. Diese Krankheit wird durch Zecken übertragen.

Zum ersten Mal zeigte in unserer Klinik ein Hund diese Erkrankung, der OWL nie verlassen hatte. Bisher hatten wir nur Babesiose-Patienten, die aus dem Ausland stammten oder verreist waren. Wir müssen also davon ausgehen, dass die Auwaldzecke, die diese Krankheit überträgt, inzwischen auch bei uns heimisch ist.
Hundemalaria ist lebensbedrohend, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt und richtig behandelt wird. Die Babesien zerstören die roten Blutkörperchen.

Bitte schützt eure Hunde vor Zecken! Wir beraten euch gerne.

Tiermedizin mit Verantwortung: Weniger Antibiotika verordnet

Weniger Antibiotika verordnet - das ist das Ergebnis einer Untersuchung der AniCura, die den Antibiotika-Einsatz bei 3231 Hunden in ihren Tierkliniken zwischen 2016 und 2017 in mehreren europäischen Ländern untersucht hat.

Unsere Klinik - Teil der AniCura-Familie - war Teil dieser Untersuchung, und auch wir haben 2017 wesentlich weniger Antibiotika einsetzen müssen.
Eine positive Entwicklung, denn nicht anders als Menschen, entwickeln auch unsere tierischen Patienten Resistenzen. Das bedeutet: Die schädlichen Bakterien sprechen nicht mehr auf die Antibiose an.

Antibiotika sind auch in unserer Tierklinik unverzichtbar, um Patienten helfen zu können. Aber wir wägen hier sehr genau ab. Noch strengere Hygiene-Standards - vor, während und nach OPs - helfen zum Beispiel in diesem Bereich die Antibiotika zu reduzieren.