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Notfall-Infos

Unsere Klinik hat von montags bis freitags einen 24-Stunden-Notdienst. An Samstagen haben wir ab 18 Uhr bis sonntags 6 Uhr morgens Notdienst, dann wieder ab Sonntag 18 Uhr. Tagsüber an den Wochenenden ist unsere Tierklinik geschlossen.Im Notdienst sind immer mindestens ein Tierarzt und Mitarbeiter in der Klinik. Ein OP-Team ist schnell vor Ort für Ihr Tier.

Die Zahl unserer Notdienstpatienten ist deutlich angestiegen. Wir können deshalb nur für lebensbedrohlich erkrankte Tiere da sein. Anders können wir diesen Dienst nicht leisten. Wir verstehen Ihre Sorge um Ihr Tier. Aber ein Patient mit einer verstauchten Pfote… ist kein akuter Notfall. Im Notdienst wird nicht der Patient zuerst behandelt, der zuerst gekommen ist, sondern immer der, der unsere Hilfe am nötigsten braucht.

Die tierärztliche Gebührenordnung (GOT) schreibt uns vor, dass wir im Notdienst einen erhöhten Gebührensatz nehmen müssen. Wir legen unsere Tarife für eine Notfall-Behandlung also nicht willkürlich fest. Eine Behandlung muss sofort in bar oder per EC-Karten bezahlt werden. Eine Ratenzahlung ist über unseren Finanzdienstleister ist nach Bonitätsprüfung möglich.
Nutzen Sie die Notfallklingel, wenn unsere Tür nicht geöffnet ist.

Erste Hilfe-Maßnahmen

  • Offensichtliche Wunden mit sauberen, feuchten Tüchern abdecken.
  • Schützen Sie sich vor Bissen und Kratzen Ihres Tieres. Bei Schmerzen können Tiere auch die ihnen vertrauten Personen verletzen.
  • Kratzen und Lecken an der verletzten Stelle verhindern.
  • Hervorziehen der Zunge (Vorsicht vor Bissverletzungen).
  • Bei Verbrennungen: Abduschen mit kaltem Wasser.
  • Beim Verschlucken von Säure oder Lauge: Anbieten / Einflößen von reichlich Wasser. Auf keinen Fall Erbrechen auslösen. Bringen Sie die Packung oder den Beilagenzettel der Substanz unbedingt mit, wenn möglich.
  • Bei Verdacht auf Vergiftung: Tier sicher lagern und umgehend den Tierarzt aufsuchen. Ist das Gift bekannt, bringen Sie dieses unbedingt mit.
  • Bei Hitzschlag: Abdecken mit feuchten Tüchern und Verbringen des Patienten an einen kühlen Ort.
  • Starke äußere Blutungen mittels Druckverband stillen (Auch sauberes, aber unsteriles Material kann auf die Wunde gedrückt werden. Eine Infektion ist besser als das Verbluten des Tieres).

Transport eines Notfallpatienten

  • Sorgen Sie dafür, dass das Tier während des Transports sicher fixiert und möglichst wenigen Erschütterungen ausgesetzt ist.
  • Bei Verdacht auf Wirbelsäulenverletzungen oder inneren Verletzungen/Blutungen das Tier vorsichtig auf einer flachen, stabilen Unterlage (Brett, Karton o.ä.) transportieren.
  • Erste-Hilfe-Maßnahmen müssen auf der Fahrt unter Umständen fortgesetzt werden.