Tierklinik Bielefeld: Zahnheilkunde |
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Wer selbst schon einmal Zahnschmerzen hatte, kann sich vorstellen, wie sehr auch ein Tier unter Zahnerkrankungen leiden kann. Leider werden solche Probleme häufig erst sehr spät erkannt. Denn unsere Haustiere zeigen meist erst Auffälligkeiten beim Fressen, wenn schon mehrere Zähne ernsthaft erkrankt sind und starke Schmerzen verursachen.
Hunde und Katzen kommen wie Säuglinge zahnlos auf die Welt. Es brechen dann zunächst die Milchzähne durch, schließlich setzt der Zahnwechsel ein und die bleibenden Zähne wachsen. Dabei entstehen bei Hunden und Katzen im Alter von 5-6 Monaten häufig Probleme mit persistierenden Milchzähnen. Hier heißt es rechtzeitig eingreifen, bevor die bleibenden Zähne schief wachsen.
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Mit Zahnbelag fangen die meisten Zahnerkrankungen an! Sprechen Sie mit uns. Wir beraten Sie gern, wie Sie bei Ihrem Tier Zahnbelag und Zahnstein vorbeugen können.
Zahnstein bedeutet mehr als schlechter Maulgeruch! Bei allen Tieren bildet sich aus Futterresten, Speichel und Bakterien im Maul ein schmieriger Zahnbelag (Plaque) auf den Zähnen. Bakterien bilden hieraus Zahnstein. Dieser lagert sich vor allem zwischen Zahn und Zahnfleisch ab und führt so zu Entzündungen, die bis auf den Kieferknochen übergreifen können. Zusätzlich besteht ständig die Gefahr, dass Bakterien aus dem Zahnstein über die Blutbahn in andere Organe wie Herz und Niere gelangen und dort zu lebensbedrohlichen Erkrankungen führen.
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Die Bedeutung des Gebisses für Tiere ist hoch. Schließlich dient es Hund und Katze nicht nur zum Kauen, sondern auch als Greifwerkzeug und im Spiel. Ziel der an der Tierklinik Bielefeld durchgeführten Zahnbehandlung ist es deshalb, Zähne zu erhalten. Dazu reinigen und polieren wir Zähne, entfernen Zahnfleischtaschen, behandeln entzündete Zähne und Zahnfleisch mit Antibiotika. Verletzte, kariöse oder ausgefallene Zähne können häufig durch Zahn- und Zahnwurzel-Füllungen gerettet werden. Nur nach genauer Abwägung ziehen wir Zähne, z.B. wenn diese nicht mehr zu retten sind und eine Entzündung des Kiefers droht.
Schief stehende Zähne können mitunter dazu führen, dass sich durch den Einbiss Verletzungen in Gaumen oder Lefze einstellen. Dadurch entstehen schmerzhafte Entzündungen. Inzwischen ist es auch in der Tiermedizin möglich, durch verschiedene Arten von Zahnspangen solche Zähne zu korrigieren.
Im Zahnwurzelbereich sind viele Krankheiten von außen nicht zu erkennen. Durchein Röntgenbild kann der Zahn komplett untersucht werden. Wir setzen dazu das direkte digitale Röntgen ein. So benötigen wir nur eine minimale Strahlendosis. Auch wird durch die Schnelligkeit des Verfahrens die Narkostezeit deutlich verkürzt.
Viele Zahnbehandlungen sind nur in Verbindung mit einer Vollnarkose möglich. Um dabei eine größtmögliche Sicherheit für Ihr Tier zu gewährleisten, führen wir alle Eingriffe mit einer modernen Inhalationsnarkose durch. So bekommt Ihr Tier nur soviel Narkosemittel wie nötig und ist zusätzlich vor einem Einatmen von Zahnsteinbakterien geschützt. Die routinemäßig eingesetzte Dauertropfinfusion unterstützt dabei den Kreislauf. Die Vitalfunktionen werden während der Behandlung permanent mit Monitoren überwacht.