Spezielle Leistungen unserer Tierklinik - CT (Computertomographie) & MRT (Magnetresonanz-Tomographie)

 
CT der Tierklinik Bielefeld   MRT Gehirn MRT Tiermedizin: Tierklinik Bielefeld MRT Speicheldrüse
 

CT (Computertomographie)

Die Computertomographie ist eine bildgebende diagnostische Methode, die mit Röntgenstrahlen arbeitet. Sie wird oft dann eingesetzt, wenn durch die klinische Untersuchung, normales Röntgen oder Ultraschall keine Diagnose gestellt werden konnte. 

Im Unterschied zum Röntgen treffen die Röntgenstrahlen bei der CT nicht auf einen Röntgenfilm, sondern werden von einem - weitaus empfindlicheren - elektronischen Detektor erfasst. Durch die Rotation von Röntgenröhre und Detektorsystem in einer Ebene senkrecht zur Längsachse der untersuchten Körperregion entsteht ein horizontales Schichtbild des untersuchten Bereichs. Die Dicke der Schichtbilder ist einstellbar und lässt sich bis auf einen Millimeter reduzieren. So entstehen sehr detaillierte Aufnahmen, auf denen gleichzeitig Knochen und Weichteilgewebe detailliert dargestellt werden können. Die Detailgenauigkeit wird durch die exakt getimte Gabe von Kontrastmittel um ein vielfaches erhöht. 

Über unterschiedliche Graustufen werden im computertomographischen Bild die unterschiedlichen Dichten des Gewebes dargestellt, wodurch auffällige Befunde analysiert und Gewebe sowie Organe eindeutig identifiziert werden können. Dank computertomographischer Bilder können krankhafter Strukturen genau lokalisiert werden und damit eine bessere Planung des chirurgischen Vorgehens ermöglichen.

 

MRT   MRT MRT  
Abb. 1   Abb. 2   Abb. 3  
Abb. 1: MRT-Bild eines Bandscheibenvorfalls
Abb. 2: MRT-Bild einer Halswirbelsäule
Abb. 3: MRT-Bild einer Rückenmarks-Kompression
 

MRT (Magnetresonanz-Tomographie)

Die Magnetresonanz-Tomographie (MRT) oder Kernspintomographie ist eines der modernsten bildgebenden Verfahren der medizinischen Diagnostik zur Darstellung von Struktur und Funktion der Gewebe und Organe im Körper.

Die MRT funktioniert mit sehr starken Magnetfeldern sowie elektromagnetischen Wechselfeldern im Radiofrequenzbereich. Im Gerät wird keinerlei Röntgenstrahlung oder andere ionisierende Strahlung erzeugt oder genutzt und die Untersuchung ist somit frei von schädlichen Nebenwirkungen.

Ein weiterer Vorteil der MRT ist eine andere Darstellung der inneren Organe, der Weichteilgewebe und des Innenlebens von Knochen als beim Röntgen, dem Ultraschall und auch der Computertomographie.

Technik bei der MRT

Durch das starke Magnetfeld richten sich Wasserstoffprotonen im Körper des Patienten entlang des Magnetfeldes aus. Durch Einsenden einer Radiowelle werden die Protonen angeregt und ausgelenkt. Schaltet man nun den Impuls aus, kehren die Protonen gewebespezifisch wieder in ihre Ausgangslage zurück und geben dabei ein Resonanzsignal ab, welches dann über Computertechnik zu einem Bild verarbeitet wird. Dabei kann der MRT so eingestellt werden, dass sich z.B. entweder pathologische Strukturen oder anatomische Details besser erkennen lassen. Je genauer daher bereits das Problem des Patienten auf klinischem Wege eingegrenzt werden konnte, desto bessere Ergebnisse sind bei der MRT möglich.

Untersuchung

Eine MRT-Untersuchung wird bei Tieren in Vollnarkose durchgeführt. Es werden dann durch verschiedene Einstellungen am MRT unterschiedliche Wichtungen in unterschiedlichen Schnittebenen angefertigt. Bei Bedarf wird zusätzlich ein Kontrastmittel intravenös verabreicht. Die Dauer einer Untersuchung liegt im Durchschnitt bei etwa 30-45 Minuten. Am Ende der Untersuchung bleibt der Patient noch so lange in unserer Klinik, bis er aus der Narkose erwacht ist und entlassen werden kann.

Vorteile der MRT gegenüber der Computertomographie (CT)

Wann wird eine MRT sinnvoll?

Über die MRT können praktisch alle Bereiche des Körperinneren dargestellt werden. Hauptanwendungsgebiete sind jedoch die Diagnostik von Gehirn, Rückenmark, Gelenken und Knochen, der Weichteilstrukturen des Schädels sowie die Darstellung und Abgrenzung von Neoplasien. 

Strukturen mit geringem Wassergehalt (z.B. luftreiche Regionen wie die Lunge) oder Regionen, die schneller Bewegung unterzogen sind (z.B. das Herz), können mit der MRT weniger gut dargestellt werden und sind eine Domäne der CT.


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