Spezielle chirurgische Leistungen unserer Tierklinik - Hüftgelenkdysplasie: TPO, Dreifache Beckenostetomie |
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Bei der Hüftgelenkdysplasie des Hundes sind die Gelenkpfanne des Beckens und
der Gelenkkopf des Oberschenkels fehlerhaft ausgebildet. Das Gelenk wird
fehlerhaft belastet und erleidet im Laufe der Zeit eine Arthrose. Oft überdeckt
im Falle einer Hüftgelenkdysplasie die Gelenkpfanne den Oberschenkelkopf nur
unzureichend. Dadurch springt der Gelenkkopf bei Belastung der betroffenen
Gliedmaße teilweise aus der Pfanne. Wird das Bein angehoben, fällt er wieder
zurück. Hierdurch kommt es zum Knorpelabrieb und zu einer beschleunigten
Schädigung des Gelenkes.
Wenn bei einem jungen Hund eine Hüftgelenkdysplasie
festgestellt wird, ohne dass sich bereits eine deutliche Arthrose gebildet hat,
kann die Gelenkpfanne in einigen Fällen umgestellt und damit ein
"Herausspringen" des Oberschenkelkopfes verhindert werden. Um die
Gelenkpfanne bewegen zu können, muss der Beckenknochen an drei Stellen
durchtrennt werden. Mit einer speziellen Knochenplatte (TPO-Platte) wird die
Pfanne dann in einer anderen Winkelung wieder stabilisiert.
Die Bildung einer
Arthrose wird durch die Methode meist nicht verhindert. Die Lahmheit ist nach
der Operation und anschließender Erholungsphase allerdings häufig deutlich
geringer ausgeprägt als vorher.
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